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ORCA-Brush®

«Das Bürstenbiopsie-Set für die Mundkrebs-Früherkennung kann Leben retten»
Früherkennung
Trotz aller Fortschritte in der Medizin hat sich die Überlebensrate von Patienten mit einem Mundhöhlenkarzinom nicht wesentlich gebessert. Ein Grund dafür liegt im (zu) späten Zeitpunkt der Diagnosestellung. Diese Diagnoseverschleppung ist ein negativer Prognosefaktor. Es ist heute gesichert, dass die meisten oralen Plattenepithelkarzinome auf der Basis von Vorläuferläsionen entstehen. Daher ist eine einfache und zuverlässige Früherkennung sinnvoll und notwenig.
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Am Zungenrand rechts findet sich eine inhomogene Leukoplakie mit erythroplaken Arealen. |
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Der nach Papanicolaou (Pap)
gefärbte Ausstrich zeigt Zellen eines Plattenepithelkarzinoms. |
Bürstenbiopsie
Die Bürstenbiopsie gilt, im Gegensatz zur klassischen Skalpellbiopsie, als eine nichtinvasive Untersuchungsmethode. Sie stützt sich auf die Erfahrungen der Exfoliativzytologie und wird seit einigen Jahren erfolgreich in der klinischen Routine angewendet. Abstriche in der Mundhöhle mit den ORCA-Brush-Spezialbürsten garantieren eine optimale Menge an gewonnen Zellen. Die damit durchgeführte Zytologische Diagnostik wird dadurch erheblich verbessert. Es wird empfohlen, pro zu untersuchende Läsion 5 verschiedene Abstriche mit der Bürste zu entnehmen
(für die Zytologie werden mindestens 300 Zellen benötigt).

Zytologie
Die alkoholfixierten und getrockneten Präparate werden nach Papanicolaou gefärbt und durch erfahrene Zytologen auf die Präsenz von bösartigen Zellen untersucht.
Diese Abklärung nach zell-morphologischen Kriterien liefert in vielen Fällen die Basis für eine sichere Diagnose (von sicher negativ bis sicher positiv).
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Beispiele von zytologischen Anomalien (Kernhyperchromasie, Dysplasie/Karzinom) |
DNA-Zytometrie
In diagnostischen Notfällen, z.B. bei präkanzerösen Dysplasien, ist die Zytologie nicht ausreichend. Mit Hilfe der DNA-(Bild)Zytometrie kann dann mittels DNA-Messung eine Aneuploidie (Chromosomenaberrationen) festgestellt werden. Solche Veränderungen kommen in der Regel nur bei Tumoren vor (auch gutartigen). Dabei ist DNA-Aneuploidie bei Plattenepithelkarzinomen sehr hoch, bei benignen Veränderungen der Mundschleimhaut dagegen null. Deshalb ist DNA-Aneuploidie heute als Marker zur Identifikation maligner Zellen in Abstrichen der Mundhöhle anzusehen (Abstract Dr. Remmerbach). Die tumorzellpositive zytologische Begutachtung erfolgt anhand von DNA-Histogrammen.
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DNA-Histogramm eines Abstriches von einer histologisch gesicherten Leukoplakie ohne
Dysplasie; gezeigt wird die Anzahl der gemessenen Zellen (n) und ihr korrespondierender DNA-Gehalt
(c) mit einer normalen, diploiden Stammlinie bei 2,0c und einzelnen Werten bei 4c |
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DNA-Histogramm eines Lichen erosivus.Gezeigt wird eine euploid-polyploide DNA-Verteilung
mit Stammlinien bei 2,0c und 4,0c sowie einzelne Werte bei 8c |
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DNA-Histogramm eines Plattenepithelkarzinoms der Zunge. Eine euploide Stammlinie bei
2,0c, aber 10 Zellen >9c (9cEE) können als Kriterium von DNA-Aneuploidie festgestellt werden |
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DNA-Histogramm eines Plattenepithelkarzinoms der Wangenschleimhaut.Verschiedene
Aspekte von DNA-Aneuploidie werden gezeigt: abnorme Stammlinien bei 2,4c, 4,8c und 29 Zellen
>9c (9cEE) |
Direkte Informationen zu Zytologie/DNA-Zytometrie sind erhältlich bei:
Kantonsspital St. Gallen
9007 St. Gallen
Herrn Dr. med. Peter Spieler
Leitender Arzt
Abteilung für Zytodiagnostik
Institut für Pathologie
Tel. direkt: 071 494 21 20
peter.spieler@kssg.ch
Produktbeschrieb
Das ORCA-Brush® Bürstenbiopsie-Set besteht aus
– 50 speziell entwickelten Abstrichbürsten
– 50 Glasobjektträger
– 1 Flasche zytologischer Sprayfixativ
– 1 Bleistift zur Beschriftung (andere Schreiber könnten bei der Fixierung gelöscht werden)
Merkblatt

Campus-Themenblatt: Früherkennung – die Herausforderung der oralen Medizin
http://www.buerstenbiopsie.de
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