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NanoBone® | block

«Die
synthetische Alternative zum autologen Knochenblock»
Das
autologe Knochenblock-Transplantat gilt auch heute noch als Goldstandard
bei regenerativen Verfahren in der Zahnmedizin, insbesondere bei grösseren
Defekten. Die intraoralen oder extraoralen Entnahmemöglichkeiten
sind aber teilweise sehr limitiert und bedeuten für Patienten belastende
Eingriffe.
Der synthetische NanoBone® | block für laterale und vertikale
Augmentationen ist deshalb für Chirurgen und Patienten eine bequeme
und schonende Alternative zum autologen Knochentransplantat.
Der NanoBone® | block ist eine Weiterentwicklung des synthetischen Knochenaufbaumaterials
NanoBone® | granulate. |
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NanoBone® |
block: Dimension 5 x 10 x 15 mm, mit zwei vorgebohrten Löchern
für die Befestigungsschrauben |
Nanostruktur
Der NanoBone® | block besteht aus nanokristallinem Hydroxylapatit (HA), eingebettet in eine Silikagel-Matrix. Dieses Hydroxylapatit (Plättchen zu 3 nm Dicke, 30 nm Durchmesser) entspricht morphologisch dem Hydroxylapatit im natürlichen Knochen. Durch die niedrigen Temperaturen beim Herstellungsprozess bleibt das HA ungesintert und die durchschnittliche Porengrösse beträgt 200 µm, bei einer Porosität von 50%. Die interkonnektierende Porenstruktur im Silikagel hat Porengrössen von 10 und 20 nm. Diese Nano- und Mikrostruktur im NanoBone® | block resultiert in einer sehr grossen inneren (spezifischen) Oberfläche von 120 m2/g und begründet die einzigartigen mimetischen Phänomene (der Körper erkennt das synthetische Material als körpereigen) und biologischen Eigenschaften (Adsorption von osteogenen Proteinen, Literatur s. unten) des NanoBone® | blocks.
Matrix-Wechsel
Der Umbau des synthetischen Materials NanoBone® erfolgt durch einen sog. Matrix-Wechsel. Dabei wird die ursprüngliche Silikagel-Matrix durch eine organische Matrix ersetzt, welche der extrazellulären Matrix des Knochens entspricht. Die dabei involvierten, osteogenetisch wichtigen Proteine (z.B. Osteocalcin, BMP-2, etc) sind u.a. in den Arbeiten von Gerber et al. und Götz et al. eindrücklich beschrieben:
Gerber T et al.: Nanostructuring of Biomaterials. A Pathway to Bone Grafting Substitute. Eur J Trauma 2006;32:132-40
Götz W et al.: Immunohistochemical characterization of nanocristalline hydroxyapatite silica gel (NanoBone®) osteogenesis: A study on biopsies from human jaws. Clin Oral Impl Res 2008;19:1016-1026
Der Matrixwechsel ist die Basis für die dokumentierte und schnelle angiogene Durchbauung des synthetischen NanoBone® | blocks. Der eigentliche Umbau (Remodelling) erfolgt durch Osteoklasten (Abbau des HA), bzw. Osteoblasten (Aufbau von natürlichem Knochen).
Wissenschaftliche und klinische Evidenz
Tierexperimentelle Untersuchungen belegen
den Matrixwechsel innerhalb von 2 – 3 Wochen.
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NanoBone® |
block in situ (minipigs mandible) |
NanoBone® | block: CT nach 5 Wochen
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NanoBone® | block: Histologie (HE-Färbung) nach 5 Wochen.
Gut sichtbare Vaskularisation und Knochenbildung. Ohne Membran, nur Periost-Abdeckung.
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Praktische Anwendung
Die hohe Hydrophilität des Hydroxylapatits sowie die Kapillarwirkung der
Poren bewirken eine schnelle und effiziente Benetzung des NanoBone® |
blocks mit Patientenblut und steriler Kochsalzlösung («Fliesspapier-Effekt»).
Der NanoBone® | block unterscheidet sich beim Handling sehr wesentlich
vom autologen Knochenblock. Der NanoBone® | block hat eine Druckfestigkeit
von ca. 17 MPa, aber bedingt durch die Materialstruktur und die hohe Porosität
besteht Bruchgefahr, auch im feuchten Zustand. Deshalb wird die vorsichtige Fixierung
mit einer Mikro-Lochplatte empfohlen.
Die praktische Anwendung «step-by-step», das postoperative Verhalten
sowie die Einheilzeiten sind in der Anwendungsempfehlung beschrieben:
Anwendungsempfehlung
Produkt
Der NanoBone® | block mit den Abmessungen 5 x 10
x 15 mm, wird inkl. Mikrolochplatte und 2 Titan-Mikroschrauben
geliefert. Als Spezialservice wird bei jeder Erstbestellung
ein zweiter, kostenloser Block mitgeliefert, der im Fall von
Bruch oder Kontamination eingesetzt werden kann.
Lieferprogramm
 
www.artoss.com
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